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Der Baby - Blog

Frische Erdbeeren gelten als heimisches Superfood! Ihre wertvollen Inhaltsstoffe stärken die Abwehrkräfte. Reich an zahlreichen Mineralstoffen und sekundären Pflanzenwirkstoffen sind sie gut für Herz und Gehirn und liefern uns viele Vitamine (auch sehr viel Vitamin C), allen voran die wichtige Folsäure. Und das bei jeder Menge Genuss trotz wenig Kalorien.

1. Ab welchem Alter darf mein Baby Erdbeeren essen?
Sobald dein Baby reif für die Beikost ist, verträgt es auch Erdbeeren. Trotzdem empfehle ich, zum Beikoststart mit Gemüse, Kartoffeln und Fleisch zu starten. Wenn du deinem Baby Obst anbietest (normalerweise mit der 2. Mahlzeit), dann ist auch die Zeit für leckere vitaminreiche Erdbeeren da.

2 . Was ist, wenn mein Baby allergiegefährdet ist?
Auch dann darfst du deinem Baby Erdbeeren geben. Anders als bei Erwachsenen sind Erdbeeren bei Babys nicht dafür bekannt, Allergien oder Neurodermitis auszulösen.

3. Bekommt mein Baby von Erdbeeren Ausschlag?
Ab und an bekommen Babys rund um den Mund einen Ausschlag oder auch mal einen wunden Po. Dies ist aber eher Folge des Säuregehaltes und kein Zeichen für eine Allergie. Lasse in so einem Fall, den Ausschlag ausheilen und biete in dieser Zeit wenig säurehaltige Lebensmittel an. Danach tastet euch langsam wieder an Erdbeeren heran und versucht die Menge rauszufinden, die dein Baby gut verträgt.

4. Bekommt mein Baby von Erdbeeren Verdauungsbeschwerden?
Erdbeeren sind insgesamt gut verträglich. Trotzdem kann es bei der Beikosteinführung immer wieder vorkommen, dass der Darm von deinem Baby sich erst einmal an die neuen Lebensmittel gewöhnen muss. Schließlich hatte er bisher nur mit Milch zu tun und muss sich erst langsam umstellen. Nach und nach lernt der Darm, mit allen möglichen Lebensmitteln umzugehen, und die Verdauungsbeschwerden lassen wieder nach.

 

5. Wie sollte ich Erdbeeren für mein Baby zubereiten?

Wie auch bei anderem Obst empfehle ich grundsätzlich regionales Obst Bio-Qualität, damit der Schadstoffgehalt so gering wie möglich ist. Nachdem du die Erdbeeren gründlich gewaschen hast, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Du kannst die Erdbeeren pürieren und deinem Baby als Mus füttern, z.B. als eine Zutat im Abendbrei.
  • Du kannst die Erdbeeren einkochen und als Kompott füttern, z.B. als Teil des Getreide-Obst-Breis oder als leckeren Vitamin C-haltigen Nachtisch nach dem Mittagessen. So lernen Babys verschiedene Konsistenzen kennen, der Weg zu stückigem Essen wird geebnet.
  • Du kannst die Erdbeeren, wenn sie sehr weich sind, ganz oder in kleine Stückchen geschnitten deinem Baby als sogenanntes Fingerfood in die Hand geben. Das eignet sich vor allem für  ältere Babys, die schon Fingerfood essen. Achte aber darauf, dass du weiche Erdbeeren nimmst. Dann brauchst du auch keine Angst vor Verschlucken haben. Trotzdem solltest du dein Baby natürlich nicht mit den Erdbeeren alleine lassen, sondern es immer im Blick behalten.

Auf keinen Fall solltest du Erdbeeren zusätzlich süßen. Deinem Baby schmeckt auch die Erdbeere an sich schon sehr süß. Zusätzlicher Zucker ist überflüssig, fördert Karies und prägt einen Süßgeschmack bei Kindern, der die Gefahr von Fehlernährung und Übergewicht im späteren Leben erhöht.

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Über Babys Schlaf ist schon viel geschrieben, besprochen und diskutiert worden: ein Dauerbrenner-Thema unter (oft müden) Eltern. Auch in meinen PEKiP-Kursen berate ich in fast jeder Stunde Mütter/Väter dazu. Besonders hilfreich ist es meiner Erfahrung nach, wenn du dein Baby mit seinem Verhalten mehr verstehst. Die evolutionsbiologische Sichtweise ist da besonders gewinnbringend und führt schnell zu einem AHA-Erlebnis. Dein Baby ist nämlich immer noch ein Steinzeitbaby. Es verhält sich als würde es noch in freier Natur leben. Es hat viele Kompetenzen zum Überleben in der Steinzeit, aber diese stehen einem Leben in heutiger Zeit leider oft im Weg. Neugierig auf mehr?

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